Stromanbieter Vergleich Frankfurt am Main: Tarife für Deine Postleitzahl
Gib Deine Frankfurter Postleitzahl und Deinen Jahresverbrauch ein und sieh sofort, welche Tarife in Deinem Netzgebiet verfügbar sind und was Du gegenüber der Grundversorgung sparst.
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Strom in Frankfurt am Main: Was die Stadt besonders macht
Ein Stromanbieter Vergleich in Frankfurt am Main lohnt sich vor allem für alle, die noch nie gewechselt haben. Wer nach einem Umzug nie aktiv einen Vertrag abgeschlossen hat, landet automatisch in der Grundversorgung der Mainova und zahlt dort in der Regel deutlich mehr als nötig.
Frankfurt hat beim Strom eine Eigenheit, die man von außen kaum sieht: Am Main sitzt mit dem DE-CIX einer der größten Internet-Knoten der Welt, und rund um ihn sind zahlreiche Rechenzentren entstanden, etwa im Ostend, im Gallus und in Seckbach. Sie gehören zu den größten Stromverbrauchern der Region, und das Netz muss entsprechend ausgebaut werden. Für Deine eigene Rechnung zählt aber vor allem, welchen Tarif Du hast. Hier liegt der Hebel, den Du selbst in der Hand hast.
Mainova-Grundversorgung: Warum sie meist zu teuer ist
Grundversorger in Frankfurt ist die Mainova AG. Ihr Grundversorgungstarif greift immer dann, wenn kein eigener Stromvertrag besteht, zum Beispiel nach dem Einzug in eine neue Wohnung. Das ist als Absicherung gedacht, nicht als Dauerlösung.
Der höhere Preis hat einen Grund: Kunden in der Grundversorgung können mit einer Frist von nur zwei Wochen kündigen. Der Versorger kann für sie deshalb schlechter langfristig Strom einkaufen und gibt dieses Risiko über einen höheren Arbeitspreis weiter. Das Stromnetz betreibt übrigens die NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH, eine Mainova-Tochter. Daran ändert ein Anbieterwechsel nichts, Dein Zähler und Deine Leitungen bleiben dieselben.
Beispielrechnung für Frankfurt (PLZ 60311, 3.500 kWh im Jahr)
| Arbeitspreis | Grundpreis | Jahreskosten | |
|---|---|---|---|
| Grundversorgung (Mainova, Strom Classic) | 38,78 ct/kWh | 7,62 €/Monat | 1.449 € |
| Günstigster Tarif ohne Bonus (Festpreis, höchstens 12 Monate Laufzeit) | 32,27 ct/kWh | 10,14 €/Monat | 1.251 € |
Mögliche Ersparnis: rund 198 € im Jahr
Stand: 24.10.2026, Werte aus dem CHECK24-Tarifrechner für PLZ 60311 und 3.500 kWh. Jahreskosten = Arbeitspreis × 3.500 kWh + 12 × Grundpreis. Die Preise ändern sich laufend, den aktuellen Wert für Deine Adresse zeigt der Rechner oben. Wie die Stadt im Vergleich mit elf anderen Großstädten abschneidet, zeigt unser Strompreis-Check.
Welcher Tarif passt zu welchem Frankfurter Haushalt?
In Frankfurt leben auffallend viele Menschen allein, dazu kommen viele Pendler, die unter der Woche in der Stadt wohnen und am Wochenende woanders. In einer kleinen Wohnung im Nordend, im Bahnhofsviertel oder im Europaviertel ist der Verbrauch oft niedrig. Dann fällt der monatliche Grundpreis stärker ins Gewicht als der Preis pro Kilowattstunde. Achte im Vergleich also auf beide Werte und nicht nur auf den Arbeitspreis. Wer beruflich bald wieder umziehen könnte, fährt mit einer kurzen Erstlaufzeit besser.
Anders sieht es in Neubaugebieten wie dem Riedberg oder in Einfamilienhäusern in Bergen-Enkheim aus. Wo eine Wärmepumpe läuft oder ein E-Auto an der Wallbox lädt, ist der Verbrauch hoch, und ein dynamischer Stromtarif kann sich rechnen. Dabei richtet sich der Preis stündlich nach der Börse, und Du lädst das Auto dann, wenn Strom gerade günstig ist, oft nachts oder bei viel Wind und Sonne. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das Du beim Messstellenbetreiber beantragen kannst.
Worauf Du beim Vergleich achten solltest
Ganz oben in Vergleichslisten stehen oft Tarife, die nur im ersten Jahr günstig sind. Zwei Punkte helfen Dir, das zu durchschauen:
- Boni getrennt betrachten: Neukunden- und Sofortboni gibt es nur einmal. Im zweiten Jahr zahlst Du den regulären Preis, und der liegt manchmal deutlich höher. Wenn Du nicht jedes Jahr wechseln möchtest, stell im Rechner die Anzeige ohne Boni ein.
- Erstlaufzeit von 12 Monaten: Sie bietet ein Jahr Preissicherheit, wenn die Preisgarantie so lange gilt. Danach verlängert sich ein seit März 2022 abgeschlossener Vertrag nur noch auf unbestimmte Zeit, und Du kannst mit einem Monat Frist kündigen.
So läuft der Wechsel in Frankfurt ab
Während des Wechsels fällt der Strom nicht aus. Die Versorgung ist gesetzlich abgesichert, und technisch ändert sich nichts. Niemand kommt in Deine Wohnung, der Zähler bleibt hängen.
- Tarif im Rechner oben auswählen.
- Adresse, Zählernummer und bisherigen Anbieter angeben. Die Zählernummer steht auf Deiner letzten Stromrechnung und auf dem Zähler selbst.
- Der neue Anbieter kündigt bei der Mainova bzw. Deinem bisherigen Versorger und nennt Dir den Termin der Umstellung.
- Am Stichtag den Zählerstand ablesen und am besten ein Foto davon machen.
Aus der Grundversorgung heraus geht es wegen der Zwei-Wochen-Frist meist innerhalb von zwei bis drei Wochen. Bei einem laufenden Sondervertrag gilt dessen Kündigungsfrist. Wenn Du nach Frankfurt ziehst, schließ Deinen Vertrag am besten schon vor dem Einzug ab, denn Strom lässt sich seit Juni 2025 nicht mehr rückwirkend anmelden. Mehr dazu im Ratgeber Strom anmelden bei Umzug.
Jetzt Tarife in Frankfurt vergleichen
Eckdaten zum Strommarkt in Frankfurt am Main
- Grundversorger: Mainova AG
- Netzbetreiber: NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH
- Postleitzahlen: 60306 bis 60599 sowie 65929 bis 65936 (Höchst und Umgebung)
- Konzessionsabgabe: 2,39 ct/kWh, der Höchstsatz für Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern
- Kündigungsfrist Grundversorgung: zwei Wochen
Mehr Hintergrund zu Tarifen, Abschlägen und Ökostrom findest Du in unserem Stromvergleich und im Energie-Lexikon.
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