Geräte-Stromkostenrechner: Die größten Stromfresser im Haushalt entlarven
Geräte-Stromkostenrechner
Berechne den Verbrauch und die jährlichen Kosten für ein einzelnes Gerät.
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Wie viel Watt hat mein Gerät?
Die wenigsten wissen auswendig, wie viel Leistung ihr Toaster oder ihre Waschmaschine hat. Für den Geräte-Stromkostenrechner oben reichen aber Näherungswerte. In der Tabelle unten findest Du Richtwerte für die Geräte, die im Alltag am häufigsten laufen.
Die echten Zahlen weichen davon ab, je nach Alter und Effizienzklasse. Ein neuer LED-Fernseher zieht zum Beispiel deutlich weniger als ein altes Plasma-Gerät.
Richtwerte für Deine Geräte
Diese Durchschnittswerte kannst Du als Startpunkt für die Schieberegler im Geräte-Stromkostenrechner nehmen:
| Gerätetyp | Ø Leistung (Watt) |
|---|---|
| Wasserkocher / Waschmaschine | 2.000 – 2.500 W |
| Staubsauger / Haartrockner | 1.200 – 1.600 W |
| Gaming-PC (unter Volllast) | 350 – 500 W |
| Kühlschrank (Kompressor läuft) | 80 – 150 W |
| Fernseher (LED / OLED) | 70 – 140 W |
| Notebook / WLAN-Router | 15 – 60 W |
* Die genaue Leistungsaufnahme steht auf dem Typenschild, meist ein Aufkleber auf der Rück- oder Unterseite des Geräts.
Stromfresser gefunden? So senkst Du die Kosten
Hast Du mit dem Geräte-Stromkostenrechner Deine größten Verbraucher gefunden? Alte Geräte auszutauschen kostet erst mal Geld. Schneller geht es mit einem Tarifwechsel: Ein günstigerer Anbieter senkt die Kosten für alle Geräte auf einmal.
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Die Stromrechnung kommt nur einmal im Jahr, und oft ist die Überraschung groß. Dabei lässt sich ziemlich gut eingrenzen, wo der Strom eigentlich hingeht. Grob gibt es zwei Sorten von Stromfressern: Geräte, die ständig laufen, und Geräte, die nur kurz laufen, dann aber richtig zulangen. Wer weiß, was in welche Gruppe gehört, sieht schnell, wo sich das Nachrechnen lohnt. Mit dem Geräte-Stromkostenrechner oben kannst Du das für jedes Gerät einzeln prüfen.
1. Die Dauerläufer
Ein Kühlschrank braucht nur etwa 80 bis 150 Watt, solange der Kompressor läuft. Das klingt nach wenig. Aber er läuft eben jeden Tag im Jahr, auch nachts und im Urlaub, und so kommen ordentlich Kilowattstunden zusammen. Richtig teuer wird es bei sehr alten Geräten, kaputten Türdichtungen oder einer dicken Eisschicht im Gefrierfach. Auch der Standort spielt mit: Steht der Kühlschrank neben dem Herd oder in der Sonne, muss der Kompressor viel öfter anspringen. Bei einem wirklich alten Modell kann sich ein sparsames Neugerät nach einigen Jahren selbst bezahlt machen. Was Dein Kühlschrank tatsächlich kostet, zeigt Dir der Geräte-Stromkostenrechner in wenigen Sekunden.
2. Die Leistungsriesen
Alles, was Wasser oder Luft schnell aufheizt, zieht viel Strom auf einmal: Wasserkocher, Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Herd. Da sind schnell 2.000 Watt und mehr im Spiel. Dafür laufen diese Geräte meist nur kurz, deshalb zählen hier vor allem die Einstellungen. Wäsche bei 30 oder 40 statt 60 Grad zu waschen spart spürbar Energie. Auch Eco-Programme brauchen weniger Strom, selbst wenn sie länger dauern. Beim Trockner lohnt sich oft der Gedanke, die Wäsche im Sommer einfach aufzuhängen.
Fernseher, Gaming-PC und die Standby-Falle
Im Wohn- und Arbeitszimmer sind in den letzten Jahren neue Verbraucher dazugekommen. Ein Gaming-PC mit starker Grafikkarte kann unter Last 500 Watt und mehr ziehen. Kommen Monitor und Soundsystem dazu und läuft das Ganze jeden Tag mehrere Stunden, sieht man das auf der Rechnung. Bei großen Fernsehern ist es ähnlich, vor allem wenn sie den ganzen Abend an sind.
Dazu kommt der Standby-Verbrauch. Router, Spielekonsole, Receiver und smarte Lautsprecher brauchen jeweils nur ein paar Watt, laufen aber rund um die Uhr. Je nach Haushalt macht das einen spürbaren Teil der Stromkosten aus. Am einfachsten lässt sich das mit einer Steckdosenleiste mit Schalter lösen, zumindest für alles, was nachts nicht online sein muss.
Das EU-Energielabel: alte und neue Effizienzklassen
Beim Gerätekauf verwirrt das Energielabel viele. Seit März 2021 gibt es bei den meisten Gerätegruppen die Klassen A+++, A++ und A+ nicht mehr. Die Skala reicht jetzt wieder von A (am effizientesten) bis G (am wenigsten effizient). Ein Gerät, das früher A+++ hatte, steht heute oft nur noch in B, C oder D. Schlechter ist es dadurch nicht geworden, die Prüfverfahren sind einfach strenger. Am besten vergleichst Du deshalb den Verbrauch in Kilowattstunden pro Jahr (bei Waschmaschinen und Geschirrspülern pro 100 Zyklen) und nicht nur den Buchstaben.
Rechne Deine eigenen Geräte nach
Wie viel kostet Dich der Fernseher, der Trockner oder der alte Kühlschrank im Keller wirklich? Stell im Geräte-Stromkostenrechner oben die Wattzahl, die tägliche Nutzungsdauer und Deinen Strompreis ein. Verbrauch und Jahreskosten siehst Du sofort. Wenn Dir die Wattzahl fehlt, hilft die Tabelle direkt unter dem Rechner.
